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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Finale in der Lützner Straße

Endspurt bei den LVB

Die Linie 8 fährt während der gesamten Sommerferien gar nicht. So kann die Baustelle Lützner Straße während dieser Zeit ins Finale gehen: »Nach den Sommerferien können wir hier wieder zweigleisig fahren und bis zum Jahresende sind wir hier fertig«, verspricht der Verkehrsplaner Matthias Lietze von den Leipziger Verkehrsbetrieben.

Doch bis dahin müssen die Fahrgäste der Linie 8 auf die Linien 7 im Osten und 15 im Westen ausweichen. Die Endhaltestelle der Linie 8 in Grünau Nord bedient in den Sommerferien ein Ersatzbus, der als Ringverkehr im 20-Minuten-Takt zwischen den Haltestellen Schönauer Ring und Grünau-Nord unterwegs ist.

Die Linie 15 fährt während einer dreiwöchigen Sperrung in der Lützner Straße vom 9. bis zum 31. August nur bis zum Sportforum bzw. ab Straßenbahnhof Angerbrücke. Ab diesem Punkt überbrückt alle zehn Minuten ein Ersatzbus bis zur Plautstraße die Baustelle auf der Lützner Straße. Ab der Ersatzhaltestelle in der Plautstraße geht es auf der Linie 15 dann wieder per Bahn weiter bis zur Endhaltestelle in Miltitz.

Markranstädt lädt am Samstag, 2. August von 19 bis 1 Uhr zum »17. Kneipenfest Raupe« ein. Die LVB fahren mit zwei Bussen die Veranstaltungsorte »Grüne Eiche« in Kulkwitz, »Grüner Zweig«, »Ranstädter Eck«, »Eis-Cafe« und »Filmriss« in Markranstädt sowie »Miltitzer Rosensäle« in Miltitz ca. aller 20 Minuten an. Die Mitfahrt ist kostenlos. Die Busse halten vor den Veranstaltungsorten. Für den Gasthof »Grüner Zweig« wird eine zusätzliche Haltestelle »Raupe« eingerichtet.

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Platon und die Spülmaschine

Sächsischer Literaturpreis 2014 geht an Jan Kuhlbrodt

»Mit Jan Kuhlbrodt wird ein sächsischer Autor geehrt, dessen Wirken sich durch alle Genres zieht und in seiner literarischen Schaffensbreite außergewöhnlich ist. In seinen Romanen und Gedichten widmet er sich der Aufarbeitung gesellschaftlicher und biographischer Aspekte der zurückliegenden Ära. Diese reicht in seinem Werk von der Topographie einer Kindheit in Chemnitz über die Wendezeit bis hin zur Gegenwart.«, heißt es in der Begründung der Jury, die aus den Schriftstellerinnen Undine Materni und Constanze John, dem Literaturkritiker Ulf Heise, dem Journalist Dr. Tomas Gärtner, sowie Verleger Andreas Heidtmann bestand.

»Souverän wandelt Jan Kuhlbrodt zwischen narrativen und essayistischen Passagen und erweist sich dabei als Autor, der trotz hohen Reflektionsniveaus mit Leichtigkeit, Melancholie und Selbstironie erzählen kann. In seinen aktuellen Gedichten begegnen wir einer philosophisch durchdrungenen Poesie, in der - zuweilen zugespitzt und mit Humor - ein differenzierter Umgang mit der Geschichte thematisiert wird.«

Der mit 5.500 Euro dotierte Literaturpreis (früher Literaturförderpreis) wird im Rahmen des vom Sächsischen Literaturrat e.V. veranstalteten Projektes »Landnahme« bereits zum fünften Mal verliehen.

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