Grün-As

Ohne Moos nix los…

so heißt es doch immer so schön. Was auf das tägliche Leben zutrifft, gilt natürlich auch für Großereignisse - zum Beispiel für die Festaktivitäten zum 30. Geburtstag Grünaus. Neben persönlichem Engagement und ehrenamtlichem Einsatz wurde und wird dafür auch eine Menge Geld benötigt. Und bekanntermaßen sind die städtischen Kassen ziemlich leer. Wer »muss« also zahlen?

Aber so ist die Frage natürlich schon falsch gestellt, denn niemand ist zur Zahlung verpflichtet. Dass das Projektbündel »30 Jahre Grünau« den Grünauern wichtig ist, haben sie auf der ersten Veranstaltung der neuen Forumsreihe Ende 2005 deutlich zum Ausdruck gebracht. Daraufhin wurde ein Teil der Fördergelder aus dem Programm »Soziale Stadt« dafür zur Verfügung gestellt (verantwortlich hierfür ist das ASW). Zum anderen gibt es auch in diesem Jahr wieder städtische Mittel für den Grünauer Kultursommer (verantwortlich ist das Kulturamt). Doch das alles reicht nicht für das anspruchsvolle Vorhaben »30 Jahre Grünau«.

bildHartmut Schulze-Gerlach auf der Stuttgarter Allee

Wenn Sie mal in den Veranstaltungskalender schauen - hier unterstützte uns die Sparkasse Leipzig - finden Sie über 150 Veranstaltungen. Das Geburtstagsfest in der Stuttgarter Allee am 3.6. konnte zum Beispiel nur organisiert werden, weil Unternehmen wie LWB, WBG Kontakt, WG Pro Leipzig, WG Lipsia, Allee-Center, Wogetra, Baugenossenschaft und WG Unitas einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag hierfür leisteten. Sponsoring und Spenden sind also ganz wichtige Bausteine, um sozial-kulturelle Angebote unterbreiten zu können.

Unternehmen leisten damit einen nicht unerheblichen Beitrag hinsichtlich der Lebensqualität im Stadtteil, wovon sie natürlich auch profitieren, denn zufriedene Kunden wünscht sich schließlich jeder. Andererseits kann ein Unternehmen auch nicht beliebig Geld von einem Topf in den anderen transferieren so nach dem Motto: Hätten sie das Geld mal lieber für - ausgeben. Neben dieser finanziellen ist auch die materielle Unterstützung sehr hilfreich wie in Form der Bereitstellung von Ressourcen (Räume,Technik usw.). Sonst könnte beispielsweise das Tanzfest am 15.7. nicht im Allee-Center stattfinden.

Man sollte einfach wissen und bedenken, dass sich neben vielen Grünauern, Vereinen, Einrichtungen und Ämtern auch zahlreiche Unternehmen im Stadtteil engagieren und so dazu beitragen, dass der Stadtteil grün, lebendig, anders ist.
Koordinierungsgruppe 30 Jahre Grünau

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