Grün-As

Rundgang im WK 1

Kunst im öffentlichen Raum heißt der etwas sperrige Titel unserer neuen Serie im »Grün-As«. In den folgenden Ausgaben möchten wir Ihnen Kunstwerke vorstellen, die selbst eingefleischte Grünauer stellenweise nicht kennen. Sei es, weil sie als Kunst nicht wahrgenommen werden, oder aber sehr versteckt liegen. Als nützliche Quelle unseres Kunstrundganges diente dabei der 1990 erschienene Katalog »Architekturbezogene Kunst«. Darin waren jedoch bei weitem nicht alle Kunststücke Grünaus enthalten und wir mussten uns selbst auf den Weg machen...

Bild Dabei stellten wir wieder einmal fest, wie riesig Grünau und damit auch das Aufgebot künstlerischer Entfaltung eigentlich ist. So riesig, dass wir nicht sicher sind, alle relevanten Installationen, Skulpturen und Außenwandgestaltungen gefunden zu haben. Viele Entdeckungen konnten wir darüber hinaus weder einer Zeit noch einem Künstler zuordnen und würden uns über Hinweise aus unserer Leserschaft sehr freuen. Unser Rundgang beginnt im WK 1.

»Kleines Paar«
von Klaus Thiede

Die Plastik aus Muschelkalkstein mit Sockelgröße 57 x 40 x 40 Zentimeter wurde 1982 im Bereich Grünauer Allee 26 aufgestellt.

Bild »Erinnerung an die Grundsteinlegung Grünaus«
von Gerd E. Nawroth

Eine Plastik aus Edelstahl, die zirka zwei Meter breit und 5,50 Meter hoch ist. Ursprünglich stand die 1986 installierte Skulptur vor einem Haus. Nachdem dieses 2004 abgebrochen wurde, steht die Plastik an etwa gleicher Stelle frei auf einer Wiese in der Gärtnerstraße entlang der S-Bahn-Linie. Zitat von Nawroth: »Eine ungewohnte und damals nicht eingeplante Sicht. Man stelle sich vor, ich hätte 1985 eine kleine Alu-Tafel zum 10-jährigen Gedenken an dem ersten Plattenbau der Neubausiedlung Grünau vorgeschlagen ...«

Coverfoto dieser Ausgabe: Die abgebildete Skulptur steht im Bereich der Grünauer Allee 20 bis 26. Der Künstler ist uns nicht bekannt.

Klaudia Naceur
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