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Chronik Grünau

Teil 11

2008

Im November

  • brennen die Büroräume des KOMM-Hauses komplett aus. Vier Monate kann die Kultur- und Begegnungsstätte der Stadt Leipzig nicht genutzt werden. Die Täter konnten bis zum heutigen Tag nicht ermittelt werden.
  • wird der neue B-Plan des Kulki vorgestellt und sofort kritisiert.

Im Dezember

  • schließt das Ökumenische Gästehaus in der Weißdornstraße. Jahrelang war es Anlaufpunkt für Grünau-Besucher und bot darüber hinaus kulturelle Veranstaltungen, wie Freilichtkino in luftiger Höhe.

2009

Im Januar

  • werden die Polizeireviere West und Altwest trotz massiver Proteste zusammengelegt und im Gebäude der Lindenauer Roßmarktstraße untergebracht. Das Revier Ratzelstraße ist dennoch weiterhin geöffnet und mittlerweile wieder als eigenständiger Posten besetzt.

Im Februar

  • brennt es erneut in der Selliner Straße im WK 8. Ziel der Feuerteufel ist dieses Mal das Bären-Sanitätshaus.
  • startet die Veranstaltungsreihe »Kulturinsel Schönauer Park«. Die Initiatoren möchten den Park aus seinem Dornröschenschlaf holen. Zwei Veranstaltungen im Jahr 2009 und eine weitere im Mai 2010 später ist die Luft raus. Der Park schläft wieder.
  • begeht der Kleintierzüchterverein Leipzig-Grünau sein 80-jähriges Jubiläum. Lange bevor es das Neubaugebiet gab, züchteten die Siedler allerlei Kleingetier und sind stolz auf ihre lange Tradition und den guten Zusammenhalt.
  • eröffnet der neue Caritas-Laden in der Alten Salzstraße.

Im Mai

  • scheitert ein innovatives Vorhaben. In der leer stehenden Gaststätte »Alte Salzstraße« sollte eine gläserne Brotfabrik entstehen. Vier Jahre hat der Kampf um diverse Genehmigungen und Gutachten angedauert. Sechs Jahre später eröffnet in dem Flachbau das Unternehmen »MK Medizintechnik« eine Sanitätsmanufaktur.

Im Juni

  • gibt OBM Burkhard Jung bekannt, dass die Straßen in den Siedlungen Kirschberg und Grünau nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen ausgebaut werden. Die Sanierung der Wege hätte von den Anwohnern bezahlt werden müssen, die durch den Schleusenbau ohnehin hohe finanzielle Belastungen auf sich zukommen sahen.

Im August

  • zieht eine neue Bildungseinrichtung nach Grünau. Die Freie Schule Leipzig übernimmt das Gebäude der ehemaligen 83. Grundschule in der Alten Salzstraße und bringt sich seither auf vielfältige Art und Weise im Stadtteil ein.
  • schließt die Postfiliale in der Selliner Straße. Die Räumlichkeiten wurden danach noch als Verteilerstelle genutzt. Seit 2011 stehen sie leer.

Im September

  • eröffnet nach sieben Jahren Vorbereitung und umfangreichen Umbauarbeiten das »Heizhaus« in der Alten Salzstraße.
  • feiert das Psychosoziale Gemeindezentrum Grünau sein 10. Jubiläum. Die Einrichtung kümmert sich um erwachsene, seelisch kranke Menschen.

Im Oktober

  • begeht die Kita »Häschengrube« als eine der ältesten Einrichtungen in Grünau ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Mittlerweile ist die Häschengrube komplett saniert worden und bietet Platz für 145 Kinder.

Im November

  • wird die 9. Intervallstudie Grünau vorgestellt. Die Langzeitstudie wird mittlerweile von Dr. Sigrun Kabisch weitergeführt.
  • erfährt der Wirt der »Klinke« an der Lützner Straße, dass er seine Gaststätte räumen muss, da die Gebäude einem Supermarkt-Parkplatz weichen müssen. 2011 wird der Flachbau abgerissen und der Klinkenwirt am Kulki im ehemaligen Seeblick ein neues Lokal eröffnen.
  • blicken die Siedler Grünaus auf ihre 90-jährige Geschichte zurück. 1919 wurde das Gebiet in Parzellen aufgeteilt und an die Siedler verkauft. Erst sieben Jahre später erhielt die Kleinhaussiedlung den Namen Grünau.

Im Dezember

  • Am 31.12. leben noch 45.400 Menschen in Grünau.

2010

Im Februar

  • schlagen die Freunde des Kulkwitzer Sees Alarm. Wasservögel verunreinigten im Winter die Uferbereiche und den See selbst mit ihrem Kot. Die Sichtweiten seien stark dezimiert. Im Ergebnis erlässt die Stadt ein Fütterungsverbot am See. Nach offiziellen Untersuchungen steht ein Jahr später fest: Die Wasserqualität hat sich wieder verbessert.

Im März

  • wird bekannt, dass die Straßenbahnlinien 2 und 8 ab Oktober 2010 ihren Endpunkt in der Mitte Grünaus haben werden.

Im Mai

  • beginnen die Bauarbeiten für ein neues Ärztehaus an der Brackestraße. Im November sind sie beendet.
  • übernimmt Unternehmer Hans-Jürgen Daffner die leer stehende Schule an der Lützner Straße / Straße am See. Der Umbau zu einer Seniorenwohnanlage wird ihm verwehrt und das Gebäude verfällt in Folge. Mit neuen Entwicklungszielen für Grünau könnte Daffner seine ursprünglichen Pläne wieder aufnehmen.

Im Juli

  • werden die Pläne der Sparkasse bekannt, sich aus dem WK 8 zurückzuziehen. Seit Mai 2011 steht Kunden in den Räumlichkeiten der Selliner Straße lediglich ein SBBereich zur Verfügung.

Im August

  • kann nach sechsmonatiger Bauzeit die Freianlage der Förderschule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche im Neptunweg übergeben werden. 150.000 Euro wurden investiert.

Im September

  • findet ein Grünauer Bürgerforum zu den Themen Luisenbrücke und Urbaner Wald statt. Die Brücke als Verbindung Grünaus nach Lindenau wird in den Jahren 2011 und 2012 saniert. Der urbane Wald, wird erst drei Jahre später realisiert.

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