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Chronik Grünau

Teil 8

Im September

  • kündigt die LWB den Abriss des 11-Geschossers Brackestraße mit 175 Wohnungen an. Die Abrissarbeiten werden im Dezember 2006 beendet sein. Dagegen wehren sich Gewerbetreibende und Anwohner.

Im Oktober

  • begeht die Paulus-Kirchgemeinde ihr 20. Kirchweihfest.
  • wird bekannt, dass das Max-Klinger-Gymnasium geschlossen werden soll. Nach massiven Protesten einigt man sich im Februar 2004 auf eine Zusammenlegung mit dem Lichtenberg-Gymnasium zu einer Schule mit zwei Standorten.

Im November

  • feiert der Grünauer Chor sein 20. Jubiläum.
  • sind die Schließungspläne der Bibliotheken im WK 7 und im WK 8 vorerst vom Tisch. Der Kompromiss sieht vor, dass sich alle Bibos zunächst spezialisieren und ihr Angebot verkleinern.

Im Dezember

  • wird der Marktplatz als letzter Abschnitt des vierjährigen Gesamtbauvorhabens Stuttgarter Allee übergeben. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 3,8 Millionen Euro. Die Restarbeiten dauern noch bis Oktober 2004.

2004

Im Januar

  • beginnen die Abrissarbeiten der WG Lipsia im WK 8. Betroffen sind 176 Wohnungen An der Lautsche und in der Zschampertaue. Auf einem Teil der Fläche entstehen anschließend Mietergärten. Heute stehen dort mit den Terrassenhäusern die ersten Nachwende-Wohnhäuser in Grünau.

Im März

  • begeht das Schwimmbad »Grünauer Welle« seinen 5. Geburtstag.

Im April

  • feiert das Ökumenische Gästehaus sein fünfjähriges Bestehen. Ende 2008 wird es geschlossen und steht lange leer.

Im Mai

  • wird das erste Inlinehockeyfeld auf der Fläche eines abgebrochenen 16-Geschossers in der Garskestraße eingeweiht.

Im September

  • wird am Rande des Kulkis ein Hochseilgarten eingeweiht.
  • laufen die Abrissarbeiten an den PH 16 in der Dahlienstraße, der Grünauer Allee, der Weißdornstraße und dem Lindennaundorfer Weg.
  • beginnt auf der Fläche des ehemaligen PH 16 in der Plovdiver Straße die Grünflächengestaltung.
  • wird das letzte noch verbliebene Kasernengebäude im Schönauer Viertel abgerissen.

Im Oktober

  • feiern die GroßstadtKINDER, Trägerverein des Theatriums, ihr 10-jähriges Bestehen.

Im Dezember

  • Am 31.12. leben noch etwa 56.300 Menschen in Grünau.

2005

Im Januar

  • jährt sich die Gründung des KOMM e.V. zum zehnten Mal. In diesen zehn Jahren hat der Verein maßgeblich an vielerlei Projekten mitgewirkt, hat Veranstaltungen zur Tradition werden lassen und immer wieder auf Missstände in Grünau aufmerksam gemacht.
  • wird der Bebauungsplan Kulkwitzer See erstmals in der Leipziger Ratsversammlung vorgestellt. Einsprüche und Unterschriftensammlungen verhindern das Papier mit Nr. 232. Bis heute (2016) ist es nicht beschlossen.

Im März

  • erscheint die 8. Intervallstudie, die sich mit dem Leben der Grünauer beschäftigt, nachdem im Sommer 2004 eine repräsentative Umfrage unter den Einwohnern stattfand. Die Ergebnisse setzen viele Skeptiker in Erstaunen: Die Grünauer fühlen sich wohl in ihrem Stadtteil.

Im April

  • beginnen die Sanierungsarbeiten an LWB-Beständen in der Straße am Park und der Gärtnerstraße.

Im Mai

  • schließt die erste Filiale des Konsums in der Garskestraße auf Grund fehlender Kundschaft. 2015 und 2016 werden zwei weitere Filialen aus demselben Grund geschlossen. Das Gebäude Garskestraße wird erst viele Jahre später abgerissen.
  • wird die Skateanlage an der Parkallee fertig gestellt. 2009 entsteht im alten Umformer mit dem Heizhaus eine Indoor-Skateanlage.

Im Juni

  • erlebt der zum 20. Jahrestag Grünaus ins Leben gerufene Kultursommer seine 10. Auflage. Mit unzähligen kulturellen Veranstaltungen ist er aus dem Leben der Grünauer nicht mehr wegzudenken, kämpft allerdings jedes Jahr aufs Neue mit finanziellen Problemen.

Im Juli

  • Bis zu diesem Zeitpunkt hat die LWB seit 1992 in die Sanierung ihrer Bestände in ganz Grünau rund 39 Millionen Euro investiert.

Im August

  • ist der Unterwasserpark am Lausener Strand des Kulki mit einer versenkten Barkasse um einen Anziehungspunkt für Taucher reicher. Einige Jahre zuvor wurde bereits ein Flugzeug in den See befördert.

Im September

  • wird bekannt, dass das ehemalige Kopernikus-Gymnasium in der Uranusstraße abgerissen werden soll. Kosten: 295.000 Euro.

Im November

  • wird nach einjähriger Bauzeit ein neues Heim für behinderte Kinder und Jugendliche in der Dahlienstraße eingeweiht. Der Neubau kostete 2,9 Millionen Euro und bietet Platz für 40 Bewohner.

Im Dezember

  • Am 31.12. leben noch etwa 49.000 Menschen in Grünau.

2006

Im Januar

  • wird der Freizeitklub der 94. Mittelschule im WK 7 wird aufgrund fehlender Fördermittel geschlossen.

Im März

  • eröffnet der umgebaute Konsum in der Selliner Straße im WK 8 wieder. Er ist die einzige Filiale in Grünau, die im Laufe der Zeit saniert und modernisiert wurde.

Im April

  • findet nach langer Pause das 20. Grünauer Forum unter dem Motto »30 Jahre Grünau« in der Völkerfreundschaft statt.

Im Mai

  • beginnt die LWB mit dem Rückbau des 11- Geschossers in der Brackestraße und des 6-Geschossers in der Zschampertaue.

Im Juni

  • jährt sich die Grundsteinlegung Grünaus zum 30. Male und wird mit einem dreitägigen Fest gebührend gefeiert. Im Rahmen dessen erhalten 30 verdiente Einwohner die »Grünauer Platte« für ihr Engagement im Stadtteil. Gleichzeitig beginnt der 10. Grünauer Kultursommer und wartet mit einer Vielzahl kultureller Höhepunkte auf.
  • wird der Grundstein für den Neubau eines Senioren-Pflegeheimes auf dem Gelände des Schönauer Viertels gelegt. Es entstehen 40 vollstationäre und zehn Kurzzeitpflegeplätze.

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